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Die Route

"Dresden-Dakar-Banjul-Challenge" ist der Name einer Rallye, die von Dresden bis zu Gambias Hauptstadt Banjul führt, über 7000 km, quer durch sieben Länder. Insgesamt 16 Etappen davon 1000km Wüste warten auf das Team. Die Karte zeigt die ungefähre Streckenführung der Rallye.

 

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1. Etappe: Wuppertal-Hohberg

Strecke: 450km

Langweilige deutsche Autobahn, schlechtes Wetter, Radio noch mit angeschlossen, Bier 1,8€ spartanische Begrüßung, Bongofrauen die ihre Trommeln hauen, schlafen auf Turnmatten zwischen schnarchenden Mitfahrern... Auto fährt!

 
2. Etappe: Hohberg-Angouleme

Strecke: ~836km

Mit Sonne und pappigen Brötchen gestartet - 12h auf der Autobahn inklusive 1h Pause. Der Abend endete bei McDonalds in Angouleme. Jetzt geht es ins Bett, der Wecker klingelt um 5.30h.

 


 
3. Etappe: Angouleme-Madrid

Strecke: ~800km

Unsere Fahrt bis Madrid verlief ohne Probleme. Wir haben im Stau gestanden, uns sehr schöne Landschaften angeschaut und abenteuerlich ohne jegliche Spanischkenntnisse im Restaurant gegessen. 

 
4. Etappe: Madrid-San Roque

Strecke: ~680km

Das Abenteuer hat begonnen! Die Fahrt bis San Roque verlief bis 50km vor Etappenziel komplett problemlos, doch dann fehlte von einer Sekunde zur nächsten der Kraftschluß und unser Auto hatte sich entschlossen nicht mehr mit eigener Kraft zu fahren.
Was jetzt? Gute Frage-keine Idee. Frank hat sich erstmal unter das Auto gelegt, in der Hoffung, das es entweder Kupplungsgeber oder -nehmer sind. Leider Fehlanzeige. Nach 10 min Suche hatten wir das Problem auf Getrieb bzw. die Kupplung eingegrenzt. Uns war klar, dass wir das Problem vor Ort nicht lösen können - also abschleppen. Team Ratz-Fatz hat uns mit seinem Syncro-Passat II an der Kupplung gehängt und uns von der Schnellstrasse geschleppt. Leider hat die Polizei das mitbekommen und uns angehalten, da das abschleppen mit Seil in Spanien verboten ist. 210€ später standen wir in Estepona an einem Kreisverkehr und telefonierten mit dem ACV damit unser Auto zur Fähre geschleppt würde. 1,5h später hatten wir auch dieses kleine Problem gelöst und Else und Joanna wurden in anderer Fahrzeuge Richtung Campingplatz "verladen". Unser Auto kam auf den Schlepper und wir haben es direkt am Fährteminal in Algeciras abgestellt. Schnell noch alles demontiert was geklaut werden kann und ab zum Camping schlafen. Angeblich bekommt man in Afrika jedes Teil schneller und billiger als in Europa - wir lassen und überraschen...

 
5. Etappe: San Roque - Larache

Strecke: ~100km

In aller Frühe mit derm Team VB-Dakar zum Auto in den Fährhafen gefahren und geguckt ob es noch da ist-ja war es! Wir haben dann begonnen unser Auto für den Getriebe ausbau vorbereitet und gehofft, dass die Reise für uns nicht schon in Marokko ihr ENDE findet. Sind dann am Seil auf die Fähre gezogen worden und konnten erstmal die Überfahrt genießen.
Positiv am Schleppen ist, dass der Spritverbrauch von 12l/100km auf 1l/h gesunken ist. Nach der Überfahrthben wir uns erstaml im Zollbereich gesammelt und 2h gebraucht alle Autos und Personen über die Grenze zu bekommen. Im Hafen schon, haben wir uns ne Mechaniker gesucht, der von sich behauptete
er könne unser Auto wieder in Ordnung bringen. Begleitet wurde dieser Mechaniker von seinem "Was auch immer" der alles finanzielle geklärt hat. Wir hatten schon da ein nicht sehr gutes Gefühl, was sich noch bewarheiten sollte. Im Schlepptau vom Magirustruck der Bayern sind wir nach einiger Zeit endlich an ner Werkstatt angekommen. Die Jungs da, waren auch nett und zuvorkommend - wollte aber um an die Kupplung zu kommen, lieber den Motor entfernen. An dem Punkt haben wir uns dann entschieden, dass wir uns nicht in die Abhängigkeit der Schrauber egeben wollten, den wenn der Motor raus ist, könnten die ja Welt fordern, um das Ding wieder einzusetzten. Haube wiede zu und zurück an den Haken der Bayern.
Wir haben dann in Tanger noch lecker gegessen um uns auf die 100km im Schlepp auf der Autobahn einzustimmen. Auch in Marokko ist das Abschleppen auf Autobahnen verboten, allerdings kann man hier mit Worten und Scheinen, das Problem kostengünstiger erledigen als in Spanien. Auf der Autobahn war das erste Highlight der Servicebeauftragte den die bayern noch überredet bekommen haben. Beim durchfahren der Schranke war de Abstand zwischen unseren Fahrzeugen allerdings zu groß, um noch als Anhänger zu zählen - das Resultat war, dass sich die Schranke hinter dem LKW geschlossen hat und wir DURCH die Schranke gezogen worden sind. Die Schranke quittierte das duch lautes Piepen und den Versuch sich schnellstmögglich zu öffnen. Unser Auto hat gewonnen um das Ergebniss zu nennen. Diese Aktion hatte zur Folge, dass ein leicht erregter Mitarbeiter der Mautstation ein Gespräch mit uns suchte. Nach gutem Zureden und Begutachtung, des leichten Schrankenschadens, konnten wir nach Zahlung einer summe von 10€ weiterfahren! Wir hatten natürlich daraus gelernt und somit waren die nächsten Schranken kein Problem mehr. Auf dem Camping angekommen, erstmal nen Bier getrunken und dann ab unter das Auto - getriebe raus. Nach dem Ausbau könnten wir die Kupplung als Übertäter ausmachen. Also brauchen wir jetzt nur noch ne neue Kupplungsscheibe und die Reise geht weiter. Schlafen - es ist 2h!

Bilder kommen sobald die Internetverbindung es zuläßt.

 
6. Etappe: Larache-Marrakesch

Strecke: ~480km

Um 8h sind wir aufgestanden und als nächste Aktion, direkt nach dem Frühstück stand der Teilekauf aufdem Plan. Da unser Auto ja nicht fuhr, hat sich das "Team 181 Heim komma" bereiterklärt den Taxidienst zu übernehmen. Nach 1h suchen und einer Reihe von Gesprächen haben wir in einem Hinterhof bei Samedi doch tatsächlich eine Kupplungsscheibe für unser Auto bekommen und das Teil war neu, die Verpackung auf deutsch und nach Verhandlung des Preises gehörte und die Kupplungsscheibe für 42€. Glücklich zurück ins Auto und ab zum Camping.
6h später hatten wir mit Hilfe der Jungs von Team 181 die Kupplung und das Getriebe wieder an der richtigen Stelle und unser Auto machte wieder die ersten eigenständigen Fahrten! Ölverschmiert erst noch was gegessen, dann unter die Dusche und anschließend Richtung Marrakesch denn der Rest der Rallye wartet ja nicht. Die Fahrt verlief problemlos und das Auto schnurt wie ein Kätzchen...

Bilder kommen sobald die Internetverbindung es zuläßt.    

 
7. Etappe: Marrakesch – Tafraout

Strecke: ~380km für die Strandroute - 320km für die Atlasdurchquerung

Unser Etappenziel heute war Tafraout, ein Dorf mitten im Anti-Atlas. Die Strecke verlief über eine sehr
abenteuerliche Strasse von Marrakech nach Agadir. Laut Strassenkarte eine Nationalstrasse - nur kann man deutsche Nationalstrassen nicht mit marrokanischen Vergleichen. 6m breit mit Schlaglöchern und Steigungen die LKWs auf Schrittgeschwindigkeit verlangsamen. Nach beschwerlicher Reise nach Agadir und kurzem Einkauf im Metrogroßmarkt, ging es in Schlangenlinien hoch ins Anti-Atlas. Auf der Fahrt ist uns ne Blattfeder gerissen, was jedoch diesmal kein Problem war, denn wir haben ja Ersatz dabei! Haben auf einem sehr schönen Campingplatz mitten im nix geschlafen.

 
8. Etappe: Tafraout – Laayoune

Strecke: ~520km

Nach kurzem Werkstattaufenthalt haben wir uns auf den Weg nach Layoune gemacht. Landschaftliche eine
sehr schöne Strecke bis Tiznit, jedoch haben wir für die komplette Etappe nur einen Schnitt von ~80km/h erreicht, weswegen wir nach 10h Fahrt erst angekommen sind. Die Strasse bis zum Campingplatz gehörte auch in die Rubrik abenteuerlich, denn es gab keine. 4,5km Buckelpiste die durch Reflektoren gekennzeichnet war. Grandiöser Sternenhimmel! Das Auto läuft. 

 
9. Etappe: Laayoune – Dakhla

Strecke: ~480km

Die gestrige Strecke läst sich perfekt durch wenig Worte und ein Bild beschreiben. Überall Sand und Steine. Links der Strasse alle 500m eine Strommast und alle paar Meter ne Polizei- oder Militärkontrolle. Sind gut durchgekommen und haben uns in der Wüste von der Sonne grillen lassen. 35°C Außentemperatur!   

 
10-14. Etappe: Wüste

Strecke: 720km

Warm und extrem viel Sand! Dank Quad-Quad, wie der Tuareq sagt, was nichts anderes als 4x4 oder Allradantrieb bedeutet sind wir ohne Einsanden durch die Wüste gekommen.  Heute Abend um 20h in Nouakchot angekommen, nachdem wir in der Wüste bei Sandsturm auf den richtigen Zeitpunkt gewartet haben um  bei Ebbe am Strand voran zu kommen. Noch schnell was gegessen und jetzt geht es in Bett. 

 
15. Etappe: Nouakchott – St. Louis

Strecke: ~314km

Um 8h in der Frühe sind wir von der Auberge Sahara aus gestartet und haben uns durch die Sahelzone Richtung Senegal durch einen Vogelpark gekämpft. Wenn keiner von den Organisatoren vorgefahren wäre, dann hätte ich gesagt, dass der Weg nicht der Richtige sein kann. Es gab Schlaglöcher die die Größe eines Kleinwagens hatten und jedes Fahrzeug wurde bis an die Grenze belastet. Im Vogelpark entlang der Strecke konnte man Flamingos und Warzenscheinsippen beobachten - landschaftlich einzigartig und nur sschwer vorstellbar. Der Grenzübertritt hat lediglich 6h gedauert und so haben wir es geschafft um 22.20 auf dem Campingplatz in Saint Louis anzukommen. Noch was gegessen und kaltes Bier getrunken. Morgen ist aussclafen angesagt, da wir nen Entspannungstag haben.

 
16. Etappe: St. Louis – Banjul
Strecke: ~440km
 


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