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Wuppertal-Banjul
1. Etappe: Wuppertal-Hohberg
Samstag, 07. November 2009 um 00:00 Uhr

Strecke: 450km

Langweilige deutsche Autobahn, schlechtes Wetter, Radio noch mit angeschlossen, Bier 1,8€ spartanische Begrüßung, Bongofrauen die ihre Trommeln hauen, schlafen auf Turnmatten zwischen schnarchenden Mitfahrern... Auto fährt!

 
2. Etappe: Hohberg-Angouleme
Montag, 09. November 2009 um 00:00 Uhr

Strecke: ~836km

Mit Sonne und pappigen Brötchen gestartet - 12h auf der Autobahn inklusive 1h Pause. Der Abend endete bei McDonalds in Angouleme. Jetzt geht es ins Bett, der Wecker klingelt um 5.30h.

 


 
4. Etappe: Madrid-San Roque
Donnerstag, 12. November 2009 um 00:00 Uhr

Strecke: ~680km

Das Abenteuer hat begonnen! Die Fahrt bis San Roque verlief bis 50km vor Etappenziel komplett problemlos, doch dann fehlte von einer Sekunde zur nächsten der Kraftschluß und unser Auto hatte sich entschlossen nicht mehr mit eigener Kraft zu fahren.
Was jetzt? Gute Frage-keine Idee. Frank hat sich erstmal unter das Auto gelegt, in der Hoffung, das es entweder Kupplungsgeber oder -nehmer sind. Leider Fehlanzeige. Nach 10 min Suche hatten wir das Problem auf Getrieb bzw. die Kupplung eingegrenzt. Uns war klar, dass wir das Problem vor Ort nicht lösen können - also abschleppen. Team Ratz-Fatz hat uns mit seinem Syncro-Passat II an der Kupplung gehängt und uns von der Schnellstrasse geschleppt. Leider hat die Polizei das mitbekommen und uns angehalten, da das abschleppen mit Seil in Spanien verboten ist. 210€ später standen wir in Estepona an einem Kreisverkehr und telefonierten mit dem ACV damit unser Auto zur Fähre geschleppt würde. 1,5h später hatten wir auch dieses kleine Problem gelöst und Else und Joanna wurden in anderer Fahrzeuge Richtung Campingplatz "verladen". Unser Auto kam auf den Schlepper und wir haben es direkt am Fährteminal in Algeciras abgestellt. Schnell noch alles demontiert was geklaut werden kann und ab zum Camping schlafen. Angeblich bekommt man in Afrika jedes Teil schneller und billiger als in Europa - wir lassen und überraschen...

 
3. Etappe: Angouleme-Madrid
Dienstag, 10. November 2009 um 00:00 Uhr

Strecke: ~800km

Unsere Fahrt bis Madrid verlief ohne Probleme. Wir haben im Stau gestanden, uns sehr schöne Landschaften angeschaut und abenteuerlich ohne jegliche Spanischkenntnisse im Restaurant gegessen. 

 
5. Etappe: San Roque - Larache
Mittwoch, 11. März 2009 um 19:00 Uhr

Strecke: ~100km

In aller Frühe mit derm Team VB-Dakar zum Auto in den Fährhafen gefahren und geguckt ob es noch da ist-ja war es! Wir haben dann begonnen unser Auto für den Getriebe ausbau vorbereitet und gehofft, dass die Reise für uns nicht schon in Marokko ihr ENDE findet. Sind dann am Seil auf die Fähre gezogen worden und konnten erstmal die Überfahrt genießen.
Positiv am Schleppen ist, dass der Spritverbrauch von 12l/100km auf 1l/h gesunken ist. Nach der Überfahrthben wir uns erstaml im Zollbereich gesammelt und 2h gebraucht alle Autos und Personen über die Grenze zu bekommen. Im Hafen schon, haben wir uns ne Mechaniker gesucht, der von sich behauptete
er könne unser Auto wieder in Ordnung bringen. Begleitet wurde dieser Mechaniker von seinem "Was auch immer" der alles finanzielle geklärt hat. Wir hatten schon da ein nicht sehr gutes Gefühl, was sich noch bewarheiten sollte. Im Schlepptau vom Magirustruck der Bayern sind wir nach einiger Zeit endlich an ner Werkstatt angekommen. Die Jungs da, waren auch nett und zuvorkommend - wollte aber um an die Kupplung zu kommen, lieber den Motor entfernen. An dem Punkt haben wir uns dann entschieden, dass wir uns nicht in die Abhängigkeit der Schrauber egeben wollten, den wenn der Motor raus ist, könnten die ja Welt fordern, um das Ding wieder einzusetzten. Haube wiede zu und zurück an den Haken der Bayern.
Wir haben dann in Tanger noch lecker gegessen um uns auf die 100km im Schlepp auf der Autobahn einzustimmen. Auch in Marokko ist das Abschleppen auf Autobahnen verboten, allerdings kann man hier mit Worten und Scheinen, das Problem kostengünstiger erledigen als in Spanien. Auf der Autobahn war das erste Highlight der Servicebeauftragte den die bayern noch überredet bekommen haben. Beim durchfahren der Schranke war de Abstand zwischen unseren Fahrzeugen allerdings zu groß, um noch als Anhänger zu zählen - das Resultat war, dass sich die Schranke hinter dem LKW geschlossen hat und wir DURCH die Schranke gezogen worden sind. Die Schranke quittierte das duch lautes Piepen und den Versuch sich schnellstmögglich zu öffnen. Unser Auto hat gewonnen um das Ergebniss zu nennen. Diese Aktion hatte zur Folge, dass ein leicht erregter Mitarbeiter der Mautstation ein Gespräch mit uns suchte. Nach gutem Zureden und Begutachtung, des leichten Schrankenschadens, konnten wir nach Zahlung einer summe von 10€ weiterfahren! Wir hatten natürlich daraus gelernt und somit waren die nächsten Schranken kein Problem mehr. Auf dem Camping angekommen, erstmal nen Bier getrunken und dann ab unter das Auto - getriebe raus. Nach dem Ausbau könnten wir die Kupplung als Übertäter ausmachen. Also brauchen wir jetzt nur noch ne neue Kupplungsscheibe und die Reise geht weiter. Schlafen - es ist 2h!

Bilder kommen sobald die Internetverbindung es zuläßt.

 
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